Archives for "Linux"
Datenverlusst durch USB Creator in Ubuntu
Vorsicht sei geboten, wenn man sich mittels des in Ubuntu mitgelieferten USB Creator (Startmedien Ersteller) Programms ein USB-Live-Ubuntu erstellen will. Denn der Formatieren Button liefert beim Drücken keine Abfrage, ob man sich sicher ist (Ubuntu 9.10 64Bit). Also vorher am Besten alle nicht benötigten USB Datenträger, die wichtige Daten enthalten vom Rechner entfernen und wirklich nur den USB Stick angesteckt lassen. Sonst kann es versehentlich passieren, dass ihr versehentlich etwas falsches markiert habt und damit z.B. eure Backup Platte formatiert, obwohl ihr den USB Stick formatieren wolltet. Es kommt keine Abfrage, ob man sich sicher ist!
Windows und Linux synchronisieren – Pidgin, Thunderbird, Firefox
Durch den Umstieg auf Windows 7 und Ubuntu 9.10 Karmic Koala habe ich nun meine Profile in Thunderbird, Firefox und Pidgin unter Windows und Linux synchronisiert. Damit ist das lästige Kopieren von Profildaten endlich vorbei. Was man dafür tun muss, damit es einwandfrei funktioniert, beschreibe ich im Folgenden:
Windows Partition automatisch mounten
Als erstes muss man sicherstellen, dass die Windowspartition beim Starten von Ubuntu auch gemoutet wird. Dazu muss man in der /etc/fstab Datei einen neuen Eintrag hinzufügen. Das geht folgendermaßen auf in der Shell:
sudo gedit /etc/fstab
Nun muss ans Ende der Datei die Zeile hinzugefügt werden – vorher bitte den Pfad der Partition also /dev/sdaX oder /dev/hdaX herausfinden, für das X einfach die benötigte Zahl einfügen.
# windows partition sda1 /dev/sda1 /media/windows ntfs defaults, nls=utf8, umask=007, gid=46 0 0
Um sicherzustellen, dass die Partition auch im Ordner /media/windows gemountet wird, muss vorher der Ordner erstellt werden:
sudo mkdir /media/windows
Thunderbird Profil anpassen
Um nun das Thunderbird-Profil in Linux und Windows zu verknüpfen, muss man einfach nur in der profiles.ini im Thunderbird-Profil ordner den Pfad anpassen:
gedit ~/.mozilla-thunderbird/profiles.ini
Hat man Windows Vista oder Windows 7 installtiert, so muss man den Path folgendermaßen anpassen und ganz wichtig auch IsRelative auf 0 stellen, damit ein Absoluter Pfad angenommen wird, sonst sucht Thunderbird im gleichen Ordner nach dem Profil:
IsRelative=0 Path=/media/windows/Users/$user$/AppData/Roaming/Thunderbird/Profiles/$profilname$
Für $user$ den jeweiligen Windowsusername eingeben und für $profilname$ den namen des genutzten Profils im Thunderbird.
Firefox Profil anpassen
Analog zum Thunderbird-Profil muss man im Firefox auch schlicht die profiles.ini abändern.
sudo gedit ~/.mozilla/firefox/profiles.ini
Auch hier muss man schlicht IsRelative auf 0 und den Path auf das Windows Profil legen:
IsRelative=0 Path=/media/windows/Users/$user$/AppData/Roaming/Mozilla/Profiles/$profilname$
Für $user$ den jeweiligen Windowsusername eingeben und für $profilname$ den namen des genutzten Profils im Firefox.
Pidgin Profil anpassen
Pidgin ist im Gegensatz zu Firefox und Thunderbird ein bisschen eigen, denn es gibt keine profiles.ini, in der man den Pfad direkt eingeben kann, zumindest konnte ich bisher nichts derartiges finden. Inder prefs Datei habe ich auch nichts ausfindig machen können. Sobald ich eine einfachere Lösung, Ähnlich der von Firefox und Thunderbird, werde ich es ergänzen.
Um Pidgin beizubringen, wo das Windows Profil zu finden ist, muss man sich in Ubuntu lediglich einen Starter anlegen mit folgendem Befehl:
pidgin -c /media/windows/Users/$user$/AppData/Roaming/.purple
Damit wird Pidgin mit dem unter diesem Pfad zu findenden Einstellungen gestartet. Für $user$ muss der in Windows angelegte Nutzername eingegeben werden.
Jetzt sollten nach dem Neustart von Ubuntu im Firefox, Thunderbird und Pidgin die jeweiligen auf der Windows Partition befindlichen Profile genutzt werden. Warum ich diesen Schritt gewählt habe ist, weil ich nicht viel von Tools halte, die aus Windows heraus auf ext4 Partitionen zugreifen können.
[update] Firefox 4.0 Theme
Auf vielen Seiten findet man bereits Designstudien, die von der Mozilla Foundation präsentiert wurden, die für den in 2010 / 2011 geplanten Firefox 4.0 als Standardtheme genutzt werden soll. Wer nicht nur eine Designstudie sehen will, sondern seinen Firefox 3.5+ schon jetzt modernisieren will, der findet auf der AddOn Seite vom Firefox das Strata40 Theme von SpewBoy.
Gerade habe ich beim Suchen noch auf Chip Online eine Anleitung zur Installation des vollständigen Themes gefunden. Im Gesamten benötigt man 4 weitere Plugins:
- StrataGlass/ StrataBuddy (only Windows) (Entwicklerversion)
- Personal Menu
- Omnibar
- Fission
Das Theme ist sowohl für Linux als auch Windows verfügbar.
Update vom 08.11.2009 – 20:58:
Als ich das Theme und die benötigten Plugins unter Windows 7 installiert habe, ist mir aufgefallen, dass das StrataBuddy-Plugin sowohl für Linux als Windows verfügbar ist, jedoch in einer frühen Entwicklerversion, weshalb es lediglich ausgegraut ist und man es expliziet aktivieren muss, damit man es herunterladen kann.
Mit diesem Plugin ist es möglich u.a. die Tab-Leiste, wie im Google Chrome nach ganz oben zu schieben. Zusätzlich kann man weitere Einstellungen vornehmen, die aber im Standard schon optimal eingestellt sind. Hier sollte jeder seine eigene Einstellung finden.
Wenn alles korrekt installiert ist, sollte es unter Windows in etwa so aussehen:
Strata40 Theme in Windows 7
Neuer Server – neues Betriebssystem
Endlich wurde die Domain an den neuen Server konnektiert und ich kann wieder weitermachen. Ich habe gleich zusätzlich ein Betriebssystem-Upgrade von Ubuntu 6.06 LTS auf Ubuntu 8.04 LTS machen lassen. Da nun alles eingerichtet ist kann der andere parallel für 7 Tage weiter betriebene Server entfernt werden. Eigentlich ist es ja nur ein Virtual Private Server von Hosteurope der Stufe Linux 3.0. Aber das reicht ja für den Blog und weiterer kleinerer Experimente vollkommen aus.
Ein Semikolon macht mir das Leben schwer…
Ich habe gerade meinem Server ein Plesk-Update verpasst und nach der Installation des Updates musste ich feststellen, dass Wordpress meint, dass es kein MySQL-Server finden kann. So die Suche ging natürlich zu aller erst über Google. Dort wurde mir ausgespuckt, dass eine MySQL Extension offensichtlich nicht installiert sei. Okay ist ja kein Problem, nur war sie ja installiert. Dann habe ich weiter gesucht (knapp 2h) und bin auf einen Post gestoßen, in dem steht, dass wohlmöglich die php.ini verändert wurde. Tatsächlich, ich habe die php.ini geöffnet und habe nach dem String ‘mysql’ gesucht und dort waren diese Zeilen auskommentiert:
extension=mysql.so
extension=gd.so
Die Lösung ist also recht einfach. Einfach diese beiden Zeilen in der php.ini vom Semikolon am Zeilenanfang befreien und schon funktioniert es wieder. Aber bei der Gelegenheit habe ich bei meinem Hoster gleich mal ein Betriebssystemwechsel beantragt, sodass ich in den nächsten Tagen auf den neuen Server umziehe, da dieser mir parallel zur Verfügung gestellt wird. Danke an Hosteurope für den super Service. Binnen 30min eine Bereitstellung eines neuen Servers finde ich sehr gut.
So nun werde ich weiter an der Kiste frickeln.
Upgrade auf Karmic Koala
Seit gestern Abend bin ich stolzer Nutzer des neuen Ubuntu Releases 9.10. Ich habe hierbei auf ein Upgrade verzichtet und eine vollständige Neuinstallation getätigt, da es in vorherigen Releases teilweise länger dauerte ein Upgrade zu machen, als seine Daten zu sichern und neu einzurichten.
Ich muss sagen, dass Karmic Koala, so der Codename der Ubuntu 9.10 Version – nur unwesentlich schneller läuft und bootet als Jaunty Jackalope. Was mir aber besonders gefällt ist die neue Farbgebung des Human Themes, was nativ die Standarderscheinung für Ubuntu (Gnome) ist. Auch wurden die meisten Icons einem Facelifting unterzogen, sodass sie sehr positiv auffallen.
Notification Area im Karmic Koala
Was ich mir immer als erstes bei einem Neuen Release eingerichtet hatte, war der Downloads-Ordner. Dieser erblickt nun mit Ubuntu 9.10 endlich das Licht der Welt direkt während der Installation. Dieser befindet, wie Dokument und Bilder im Home Verzeichnis seines Profils.
Neue Icons und Download Ordner
Was in jedem Fall für jeden Linux-Einsteiger positiv zu bewerten ist, ist das neue Software-Center. Dieses Software-Center ist ein in Kategorien geordnetes Verzeichnis, ähnlich dem Synaptics-Paketverwaltungs-Dienstes. Nur wurde dieses direkt im Menü unter “Anwendungen” als Short-Cut-Link hinterlegt. Man kann entweder direkt per Suche die benötigte Applikation finden oder man durchforstet die jeweiligen Kategorien, um sein gewünschtes Produkt zu finden. Hat man es gefunden, genügt ein Klick auf die Anwendung und die Eingabe des Passworts und die Software wird installiert und steht wie üblich direkt zur Nutzung bereit. Was ein großer Vorteil gegenüber dem Standard-Paketverwaltungstool ist, ist dass man während die Software installiert wird weiter im Software-Center suchen kann und weitere Programm in eine Warteschleife setzen kann, sodass diese nach und nach abgearbeitet wird. Im Synaptics musste man seine Software aussuchen und dann bestätigen und konnte erstmal einige Minuten oder auch nur Sekunden nichts mehr mit diesem Programm anfangen. Das finde ich sehr schön gelöst.
Auch wurde einiges an der deutschen Übersetzung gefeilt. Zum Beispiel gibt es nicht mehr den Bereich “Audio”, dieser nennt sich seit Karmic Koala “Klänge”. Bei der Namensänderung ist es hierbei jedoch nicht geblieben. Der “Klänge-Bereich” wurde ausgemistet und man findet nun nur noch das Nötigste, wie den Lautstärkeregler, die Hardware-Auswahl.
Jaunty Jackalope (9.04) war die letzte Ubuntu Version, die den Instant-Messanger Pidgin als Standard-IM-Software mitbrachte. Seit Karmic Koala wird nun auf Empathy gesetzt. Jedoch habe ich diesen nur kurz getestet und musste feststellen, dass ich lediglich Google Talk und Jabber auswählen konnte. Deshalb habe ich mich nicht weiter mit diesem Programm befasst und habe es gegen Pidgin ersetzt. Genauso nutze ich statt Evolution den Mozilla Thunderbird. Das ist bei mir einfach Tradition seit ein paar Jahren geworden und ich bin recht zufrieden mit Pidgin und Thunderbird, zumal diese auch prima unter Windows synchronisiert werden können. Hier findet sich auch ein Nachteil von Empathy, diesen IM-Dienst gibt es (soweit ich gegoogelt habe) nicht für Windows. Man belehre mich eines Besseren, dann würde ich vielleicht Empathy vielleicht doch noch eine zweite Chance geben.

GNOME Do als Dock
Weitere Software, die ich nur empfehlen kann ist das sogenannte GNOME Do. Dieses ist in der Standardausführung ein reines Suchwerkzeug für Programme, ähnlich dem unter “Alt+F2″ erreichbarem “Anwendungen ausführen” Dialog, nur in einer moderneren Verpackung. Informiert man sich jedoch auf der Entwicklerseite weiter, so bekommt man mit, dass dieses Paket weitere Einstellungen parat hält. Nämlich das Dock. Wie man von Mac OSX kennt kann man dort seine Standard-Programme ablegen und damit als Schnellstartleiste nutzen und als typische Taskleiste, indem die Applikationen in dem Dock minimiert werden. Was ich sehr schick an diesem Dock finde, ist die Tatsache, dass zum Beispiel minimierte Programme leicht transparent dargestellt werden und wenn sie wiederhergestellt sind, so werden sie mit voller Farbe dargestellt, sodass man sehr schnell erkennen kann, welche Applikation nun minimiert oder maximiert ist. Als zweites Feature dieser Taskleiste ist, wenn man auf das GNOME Do Icon klickt, was standardmäßig ganz links im Dock eingelagert ist, so wird zwischen Suche und Dock gewechselt, sodass man nicht mehr den “Umweg” über ALT+F2 gehen muss, sondern per Mausklick die Eingabemaske öffnen kann. Aber das ist eher ein “Schön wenn man es hat”-Feature.
Auch neu in Karmic Koala ist das neue Boot-Management-System Grub 2 aka 1.97~beta3-1ubuntu8. Es wurde von Grund auf neu geschrieben und aufgeräumt. Es wird zwar auf vielen Seiten berichtet, dass der Bootvorgang (durch weitere Systemveränderung neben Grub) schneller gehen soll, aber ich kann bisher keinen merkbaren Unterschied zu Jaunty Jackalope feststellen. Vielleicht liegt es auch nur an meiner Hardware. Wer weiß.
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