Seit Donnerstag ist nun wieder eine neue Version von Ubuntu und Konsorten erschienen. Die Version 9.04 bekam den Namen “Jaunty Jackalpe”, was ein Fabelwesen darstellt, ähnlich einem Hasen mit Geweih.
Natürlich wurden einige neue Features integriert: Mich hat es vorallem erfreut, dass die ganzen Tooltips endlich schlicht und schick rechts oben angezeigt werden bei bestimmten Aktionen. Unter anderem wurde auch die Integration des Instant Messenger Pidgin eingeführt, die dazu führt, dass man bei Anmeldung von Buddys aus seiner Liste per Tooltip benachrichtig wird. Desweiteren werden Nachrichten als Tooltip angezeigt, die ein Buddy geschickt hat. Wer die Notifications von Pidgin bearbeiten will, findet auf Ubuntuusers eine Anleitung.
Die größte Neuerung ist eigentlich der neue Dateisystemstandard ext4. Jedoch gibt es zunehmend Probleme zwecks
Datensicherheit. Denn der Buffer in ext4 wurde im Gegensatz zu seinem Vorgänger um das 12-fache erhöht und stellt nun 60 Sekunden bereit. Wie man nachvollziehen kann, bedeutet das, dass Daten, die beim Systemabsturz noch im Puffer waren, gelöscht wurden. Das ist auf jedenfall ein Grund, warum ich weiterhin erst einmal bei ext3 bleiben werde.
Eine weitere nützliche Neuerung für Leute, die sich nicht sehr mit dem Terminal auseinander setzen wollen, gibt es nun den so genannten Hausmeister. Der sorgt dafür, dass das System von veralteten Paketen, Dateien etc. befreit wird und stets nur die Objekte installiert sind, die auch wirklich genutzt werden.
Weitere Neuerungen und Details zu Jaunty Jackalpe findet ihr unter Ubuntu.com oder Ubuntuusers.de. Auf der offiziellen Webseite der Distribution kann man nun zusätzlich ein extra für Netbooks zugeschnittenes Paket herunterladen. Was, so denke ich, “ausgeschlachtet” ist und somit für die leistungsschwachen Netbooks am besten geeignet sei.
Bisher war ich nicht so recht von den FeedReadern, wie GoogleReader, Bloglines oder ähnliche, überzeugt gewesen, da sie nicht gerade aufgeräumt daher kamen. Seit einer Woche bin ich nun Nutzer des neuen Firefox AddOns namens Feedly. Der FeedReader basiert dabei auf Twitter, Firefox und GoogleReader. Damit muss mal als treuer Google-Nutzer nicht erst alle Feed exportieren und wieder importieren, sondern man lädt sich einfach das Addon herunter und gibt seinen GoogleReader Account ein und man wird direkt und ohne Umwege zu seinem Feedly Magazin weitergeleitet. Wenn man will, kann man sich diesen als Startseite einrichten. Alternativ dazu gibt es noch einen neuen Button links neben der Adressleiste. Durch Klick auf diesen wird Feedly automatisch in einem neuen Tab geöffnet.
Bisher finde ich diese Art von FeedReader richtig gut gelungen. Das einzige was ich mich immernoch frage ist, warum ist es ein Addon und warum gibt es Feedly nicht ohne den Firefox? Was für Vorteile gibt es für mich, dass Feedly als Addon angeboten wird? Ich sehe derzeit jedenfalls kaum Vorteile darin. Das einzige was ich finden konnte ist, dass man auf jeder Webseite rechts unten in der Statusleiste ein mini Popup angezeigt bekommt, wie viele Diggs, Leser etc. die gerade aufgerufene Webseite hat. Und man kann damit so gut wie jede Seite komfortabel in seinen Feedly-Account importieren. Aber geht das nicht auch gut ohne Firefox, jedenfalls die Basis? Denn auf der Webseite finde ich nur den Button zum Herunterladen und Installieren in den Firefox. Aber sei es drum.
Jetzt muss ich nur noch meine Feeds sortieren, damit ich auch wirklich nur das erhalte, was mich auch wirklich interessiert – derzeit bekomme ich ziemlich viel Zeug, was ich fast nur wegklicke.
Seit heute ist der Youtube Channel namens Youtube EDU online gegangen. Dabei handelt es sich um einen von Youtube eingerichteten Bereich für Videos von Hochschulen und Universitäten. Derzeit beteiligen sich etwa 100 Hochschulen mit eigenen Videos, die den Usern von Youtube kostenlos bereit gestellt werden. Im gegensatz zum iTunes Academic Service, der laut ReadWriteWeb begrenzt sei, werden bei Youtube immer wieder neue interessante Videos folgen.
Durch den neuen Service hofft man, dass damit die Schulen bzw. Schüler sich ein Bild machen können, was von ihnen an einer Hochschule oder Universität abverlangt wird.
Wem die Videosammlung von Youtube oder iTunes nicht reicht, der bekommt von ReadWriteWeb noch den Tipp bei Academic Earth vorbeizuschauen.
Ab Sonntag läuft die erste Folge der Simpsons in High-Definition an und als ob das nicht reicht, gibts auch gleich noch ein neues Intro. Aber soweit ich informiert bin, sollen die High-Definition-Simpsons vorerst nur eine einzige Staffel bekommen. Aber hier erst einmal das neue Intro:
Professoren an einer Hochschule oder Universität haben oft Ratschläge auf Lager. Die auf der einen Seite teilweise sinnlos sind. Aber es gibt auch Weisheiten, denen man wirklich glauben darf. Das bezieht sich zum Beispiel auf das alles geliebte Fach Mathematik. Viele unter uns fluchen einfach nur, wenn sie eine Aufgabe rechnen müssen und einfach nicht verstehen warum man was und wie macht. Genau da setzt die Weisheit eines Uni Professors an, dessen “Aussprache” ich auf Youtube gefunden habe. Er sagt, dass Mathematik eine Sprache sei, wie Englisch, Deutsch etc. Man müsse die Vokabel auswendig lernen, um mit der Materie im Einklang zu sein.
Seine komplette Aussprache, die während einer Vorlesung aufgenommen wurde, könnt ihr in diesem Video betrachten:
Addition und Multiplikation sind assoziativ und kommutativ. Das ist jetzt nur ein Einüben dieser neuen Worte. Die ich Sie bitte, wie Vokabeln zu lernen! Kleiner Exkurs, man denkt Mathematik kann man eigentlich immer, es ist ja nur logisches Denken. Und dann setzt man sich in die Klausur und wartet darauf, dass einem die logischen Einfälle kommen. Grundsätzlich falsch! Mathematik hat einen GROSSEN Teil von Auswendiglernen, nämlich ALLE Definitionen. Es ist einfach eine Sprache. Mathematik ist wie Englisch oder Französisch. Es ist einfach eine Sprache zunächst mal. Natürlich eine eigenartige Sprache, die nicht jeder beherrscht. Aber es beherrscht ja auch nicht jeder Chinesisch. Jedenfalls von den Anwesenden hier, würde ich denken, es ist die Minderzahl, ohne Sie jetzt falsch einzuschätzen, die Chinesisch kann – richtig kann meine ich! Und deshalb muss man sich einfach an die Worte gewöhnen. Ihnen fällt in der Klausur nicht der Begriff kommutativ ein, wenn Sie ihn nicht gelernt haben, wie sollte er? Also nehmen Sie das wirklich ernst! Ein großer Teil der Mathematik muss einfach gelernt werden und der andere Teil der Mathematik muss geübt werden! Und wenn beides da ist, dann können Sie das. So ähnlich wie in der theoretischen Informatik.
Letztens habe ich euch das Bloxorz FlashGame vorgestellt. Nun bin ich auf der Webseite von The Escapist auf ein Video gestoßen was genau dieses Spiel vorstellt. Aber ich kann es nicht einordnent – ist es das selbe Game, ein Clone, ein Remake oder vielleicht ein Nachfolger? Aber für alle die nicht wissen, was ich meine, vergleicht am besten selbst:
Ich kann zwar mittlerweile Englisch gut verstehen, aber es gibt dann doch Dinge, wo man sich fragt “WARUM so schnell?”. Wer wissen will, was ich meine, der schaut sich am Besten mal das Video von The Escaptist an, in dem “kurz” auf Englisch die Story von FarCry 2 erklärt wird. Ist schon recht unterhaltsam gemacht, aber dann doch einen Tick zu schnell gesprochen wurden.
Autor: marz | Geschrieben am 16. Januar 2009 | Kommentare: 1 Tags: IT, Politik, Web
Zur Zeit betitelt Heise.de die Überschrift “Familienministerin: Provider machen mit beim Sperren von Kinderporno“. Der Staat hat nun vor eine Sperre zu entwickeln die den Bürger vor derartigen schützen, bewahren bzw. abhalten soll.
Meine Persönliche Meinung ist, dass es richtig ist dieses Thema zu diskutieren und man muss versuchen dafür Lösungen zu finden. Doch ist ein Filter eine Lösung? Nein! Ich werde im folgenden begründen warum nicht:
Nach Information des Heise Artikel sind Januar dieses Jahres 6704 Seiten bei unseren Skandinavischen Freunden gelistet. Ich bin der Meinung, dass solche Listen nicht mehr vom Menschen überschaubar sind. Einer Maschine kann eine solche Liste nicht Verwalten da Sie sehr schlecht zwischen gut und böse unterscheiden kann.
Wenn erst einmal ein solches System existiert (zu Zensur), dann wird es auch von der Politik und diversen Gesellschaften genutzt und instrumentalisiert werden. Warum eine solches Instrument nicht auch z.B. zur sperre von bösen FileSharing Seiten benutzen?
Ein solche Filter hält wirklich nur Dick und Doof auf.
Hier sei noch ein Beispiel, welches mich in meinen Ansichten bestätigt hat: Es gibt Länder die sind uns schon voraus, wie z.B. Thailand. Nun ist aber Thailand das Missgeschick passiert, denn ihre Filterliste kursieren im Netz. Ein Blick in die Filterliste hat erstaunliches hervorgebracht. Es findet sich folgender Eintrag in der Liste:
Da fragt man sich natürlich, was zur Hölle hat ein Rechner von der TU Dresden in einer solchen Liste verloren? Ganz einfach, der Rechner gehört zum Anonymisierungsdienst JAP, welches von der TU Dresden entwickelt wurde(http://infoservice.inf.tu-dresden.de/status). Also sind dann wohl Leute die Anonymisierung verwenden Pädophilie?
Ich habe mir jetzt den Songbird mal zu Gemüte geführt. Sehr eigenartig ist die Tatsache, dass es sich nicht wie ein Musik Player anfühlt sondern wie ein Firefox mit Audio Player “feathers”.
Egal! Nach etwas Gewöhnung habe ich nun akzeptiert, dass ich mit dem Audio Player nun auch im WWW Browsen kann.
Doch es gibt da etwas was mich ganz gewaltig stört. Jeder ordentlicher Player mit Audio Datenbank hat die Funktionalität, dass neue Musik von selbst gefunden wird sobald sie in den richtigen Ordner geschoben wird. Songbird kann das leider noch nicht. Nach dem folgenden Eintrag wird das Feature “Watch Folders” im Februar 2009 kommen. Solange muss ich mich wohl auch noch gedulden und einzeln alle neue Alben Ordner in die Datenbank einfüttern.
An der Stelle sei noch erwähnt wie man seine Datenbank aktualisieren kann, wenn die ID3 Tag’s mit einem externen Programm verändert wurden. Natürlich macht man das nach Mozilla Style mit about:config.
Die Prüfungsphase beginnt in einigen Wochen und man macht ja nichts lieber, als sich von den Prüfungen abzulenken. Um dem Unterstützung zu bieten, hatte mir mein co-Autor marz ein Online-Spiel Bloxorz gezeigt, was richtig süchtig macht.
Dabei hat man ein Spielfeld mit quadratischen Flächen. Als Spielfigur dient ein 2×1-Großer Block, den man umwerfen muss, damit er in ein bestimmtes Loch fällt und man damit das Level geschafft hat. Das klingt alles ganz easy, aber wenn man sich erstmal an das Spiel gemacht hat, verzweifelt man schon sehr schnell. Aber das Spiel ist so reizvoll, dass man damit mehrere Stunden verbringen kann, wenn man will, denn der Spaßfaktor ist riesig!